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Lorsbacher Wand wieder frei - ABER ...

Auch in diesem Winter hat sich kein Wanderfalke die Lorsbacher Wand als Brutplatzes ausgesucht.

Ab dem 1.4. kann somit im Prinzip geklettert werden, aber nicht wie gewohnt!

 

Alle Kletterinnen und Kletterer, die in den nächsten Wochen an der Lorsbacher Wand oder sonstwo im Land klettern möchten, haben zu bedenken, dass die bundesweit gültigen Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie strikt einzuhalten sind:

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Ihr dürft also zwar theoretisch klettern, aber nur zu zweit und nur, wenn Ihr zwischen den Seilschaften am Boden und in der Wand strikt einen Mindestabstand von 1,5m einhaltet. Gruppen von mehr als zwei Leuten dürfen auch am Fels nur dann zusammen stehen, wenn sie in einem Haushalt zusammen leben.

Das heißt insgesamt, dass Ihr nur in voneinander getrennt agierenden Zweierseilschaften klettern dürft und untereinander sehr viel Rücksicht nehmen müsst. Es bedarf zwischen den Seilschaften einer intensiven Kommunikation und Absprache, wer sich wo am Boden aufhält, wer wo klettert und welche Seilschaft welchen Umlenker nutzt. Da der Raum am Boden knapp ist, und die Routen zum Teil sehr dicht nebeneinander verlaufen, bedeutet die zwingend einzuhaltende Abstandsregel, dass sehr viel weniger Leute gleichzeitig klettern können, als normal möglich wäre. Mehr als drei bis vier Seilschaften gleichzeitig an und in der gesamten Wand von links bis rechts dürfte regelgerecht nicht gehen. Seilschaften, die bereits eine mit drei Seilschaften belegte Wand vorfinden, müssen entweder im Wald umkehren oder warten, bis eine Seilschaft ihren Platz frei macht.

Aus diesen Gründen und zur Vermeidung unnötiger Belastungen des aktuell an der Kapazitätsgrenze arbeitenden Gesundheitssystems im Falle von Unfällen bitten wir alle Kletterinnen und Kletterer eindringlich, in der aktuellen Krisensituation auf das Klettern an der Lorsbacher Wand zu verzichten.